In der Veranstaltungsreihe „Filme ohne Worte“ zeigen wir in Geflüchteten-Unterkünften kurze und längere, lustige und tiefgehende Filme, die auch ohne Sprachkenntnisse verstanden werden können.

Die Idee: Filme besitzen viel positive Kraft. Ob prämierter Kurzfilm, Animations- oder Realfilm – wir präsentieren Filme, die auf intelligente Weise unterhalten, auf neue Gedanken bringen und über die Geflüchtete und Menschen aus aller Welt miteinander in Kontakt kommen.
Wir treffen uns abends zu Beginn der Dunkelheit, bereiten Tee zu, stellen eine Leinwand auf – und starten den Film.

Wo? Die erste Kurzfilmreihe wurde im Herbst und Winter 2015 zu regelmäßigen Terminen in der „Fördern und Wohnen“-Erstaufnahmeunterkunft Hamburg-Harburg durchgeführt und dort von den MitarbeiterInnen vor Ort unterstützt.
Darauf folgten auch Aufführungen wie u.a. mit dem Willkommensbündnis Holstenkamp im Lichthof-Theater Hamburg.
Derzeit führen wir seit Anfang 2017 Aufführungen in der Geflüchteten-Unterkunft Hafencity mit tatkräftiger Unterstützung von „Fördern und Wohnen“ durch.

Wer? Die international prämierten Filme richten sich in ihrer Geschichte und Aussagekraft sowohl an Erwachsene als auch an Kinder. Auf diese Weise entsteht ein besonders kommunikatives Filmerlebnis.
Mit den Filmen in Hamburg-Harburg wurden u.a. Menschen erreicht, die erst kurz in Deutschland waren und die deutsche Sprache noch nicht oder nur teilweise beherrschten. So entstand die Idee mit „Filme ohne Worte“, neue und andere Bilder entstehen zu lassen, die in der gemeinsamen Sprache des Films viele Menschen anspricht und zusammenführt.
In Folgeeinrichtungen, wo die Menschen schon etwas länger leben und mittlerweile Deutsch sprechen, zeigen wir auch Filme mit mehr Sprachanteil.

Die Filmauswahl wird in Rücksprache mit den ZuschauerInnen und den BetreiberInnen der Einrichtungen gehalten. Kurzfilmvorführungen und Abende mit Langfilmen wechseln sich ab. Ziel ist ein niedrigschwelliges Angebot, das möglichst viele erreicht.

Mitmachen! Die TeilnehmerInnen werden bei den Vorstellungen aktiv miteinbezogen. Sie werden z.B. dazu angeregt, am Filmprogramm mitzuwirken, die Technik zu bedienen, für das leibliche Wohl des Abends zu sorgen oder Gespräche bei der Vorführung in ihre Landessprache zu übersetzen.

Unterstützt wurde und wird die Reihe mit Filmen von:

mit Vorführ-Technik von: 

  • Filmprojektion Mondt, Hamburg; Kunstverein Hamburger Bahnhof
  • Fördern und Wohnen

Machen Sie auch mit! Sie können „Filme ohne Worte“ z.B. so unterstützen:

  • Wenn Sie uns als Verleiher oder Filminstitution kostenlos die Vorführrechte von Filmen zur Verfügung stellen. Auch Filme mit u.a. arabischen und persischen Untertiteln sind sehr willkommen!
  • Wenn Sie Vorführ-Technik zur Verfügung stellen (Beamer, Lautsprecher-Boxen, mobile Leinwand)
  • Wenn Sie Mittel für das leibliche Wohl während der Vorführungen spenden.
  • Wenn Sie als Einrichtung unseren „Filme ohne Worte“-Abend in Ihren Räumen durchführen möchten.
    In allen Fällen: Kontaktieren Sie uns sehr gerne.

Und dann: Seien Sie mit dabei – und gern Kino-Gast!

Konzept: Christa Pfafferott, Kontakt: mail@christa-pfafferott.de

© Foto, C. Pfafferott: Filmvorführung Erstaufnahmeunterkunft HH-Harburg, Ausschnitt aus „Kater“ von Tine Kluth, Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg

Leave a reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Go top